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US Abgeordnete besuchten Kuba "ein stilles Gaza!"
Am 7. Juli 2026 kam es in New York zu einer dramatischen Sondersitzung der UN-Generalversammlung. Auf Antrag Kubas wurde eine dringliche Debatte über die verheerende Versorgungslage auf der Insel einberufen.
Die USA versuchten vehement, diese Debatte als „Geldverschwendung“ zu verhindern. Das Ergebnis war jedoch eine schallende diplomatische Niederlage für Washington:
- Das Abstimmungsergebnis: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 136 Ja-Stimmen gegen nur 9 Nein-Stimmen (darunter die USA und Israel) bei 30 Enthaltungen (u.a. Deutschland) stimmte die Generalversammlung dafür, die Debatte zur US-Blockade sofort aufzunehmen.
- Die Verurteilung: In der anschließenden Debatte verurteilte die absolute Mehrheit der Staaten die US-Sanktionen als völkerrechtswidrig und als Verstoß gegen die Handelsfreiheit.
- „Akt des Genozids“: Kubas Außenminister Bruno Rodríguez und zahlreiche internationale Vertreter bezeichneten die verschärfte Energieblockade, die das kubanische Stromnetz kollabieren lässt, als eine Form der kollektiven Bestrafung, die an „Völkermord“ grenze, da sie der Zivilbevölkerung gezielt die Lebensgrundlage entziehe.
Bereits im Oktober 2025 hatte die UN-Vollversammlung – wie jedes Jahr seit 1992 – mit einer erdrückenden Mehrheit von 165 zu 7 Stimmen das Ende des Embargos gefordert. Das jüngste Votum im Juli 2026 zeigt, dass der internationale Druck angesichts der aktuellen humanitären Krise auf Kuba massiv zunimmt.
Die von den völkerrechtswidrigen Sanktionen des US Regimes betroffenen Inselbewohner, erhielten jüngst Besuch von vier US Abgeordneten.
Vier demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben Mitte Juli 2026 Kuba besucht und diese drastische Formulierung in die politische Debatte eingebracht.
Der Begriff „stilles Gaza“ („silent Gaza“) stammt ursprünglich von einer Person vor Ort in Kuba, mit der die Delegation sprach. Der Abgeordnete Mark Pocan griff das Zitat auf und nannte es eine „treffende Beschreibung“ für die aktuelle humanitäre Lage auf der Insel.
Die vier beteiligten Abgeordneten
Name
Bundesstaat
Rolle / Hintergrund
Mark Pocan
Wisconsin
Kritisiert das Embargo scharf; nannte den Vergleich „stilles Gaza“ absolut zutreffend.
Teresa Leger-Fernández
New Mexico
Betonte, es mache „überhaupt keinen Sinn, ein ganzes Land so leiden zu lassen“.
Maxine Dexter
Oregon
Ausgebildete Ärztin; kündigte an, im Kongress gesundheitspolitische Ausnahmen für das Embargo zu fordern.
Delia Catalina Ramírez
Illinois
Setzt sich ebenfalls für gesetzliche Änderungen ein, um die humanitären Folgen abzumildern.
Der Hintergrund der Reise und des Zitats "stilles Gaza"
Die Abgeordneten reisten im Juli 2026 nach Havanna, um sich selbst ein Bild von den Auswirkungen des US-Energieembargos zu machen.
-
Ursprung des Vergleichs: Mark Pocan erklärte vor Journalisten, dass ein kubanischer Gesprächspartner die Situation als „stilles Gaza“ bezeichnet habe. Pocan pflichtete dem bei:
„Es gibt hier zwar keine Bombenangriffe, aber es herrschen Bedingungen, die die Menschen daran hindern, ihr tägliches Leben zu leben. Sie können nicht zur Arbeit gehen, ihre Lebensmittel nicht kühlen, haben keinen Zugang zu medizinischen Hilfsgütern und können nicht so leben wie zuvor.“
- Die Ursache der Krise: Das harte Energieembargo blockiert Öllieferungen nach Kuba. Die Folgen auf der Insel sind verheerend: Stromausfälle von oft mehr als 20 Stunden am Tag, ein fast vollständig lahmgelegter Nahverkehr und eine extreme Knappheit an Nahrungsmitteln und Medikamenten.
- Politische Fronten: Die Abgeordneten kritisierten während ihres Besuchs auch US-Außenminister Marco Rubio scharf. Sie warfen ihm vor, das Embargo aus persönlichen statt professionellen Motiven voranzutreiben, um das kubanische System gezielt kollabieren zu lassen – was Kritiker als „kollektive Bestrafung“ der Zivilbevölkerung werten.
*Gaza ein unter den Augen der Weltöffentlichkeit zerbombtes Wohngebiet mit einer Bevölkerungsdichte von ca. 5.800 bis 6.000 Einw./km², mehr Einwohner als Hamburg, dichter besiedelt als Berlin. Kuba im Westen kaum wahr genommenes Ziel einer US Blockade die mit einem mittelalterlichem "Aushungern" vergleichbar ist.
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