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Mut zum Verzicht, Kölner Petition läuft nur noch 15 Tage

Die Kölner Petition hat in den letzten Tagen etwas an Fahrt gewonnen und sie wird wahrscheinlich erst eine erste Station im Widerstand der Kölner- und Kölnerinnen gegen Fehlausgaben der Stadtoberen sein.
 
Noch kann sich jeder Bürger und jede Bürgerin eintragen. hier
Die Menschen, die sich hier zu Wort melden spiegeln mutmaßlich die weitaus größte Mehrheit in der Stadt aus, zudem sind sie offensichtlich politisch bewußte Menschen, eine im Grunde sehr umworbene Spezies ;-)
Hier einige Meinungsbeispiele:

Ich beteilige mich hier, weil ich diesem ratlosen und unfähigen Getue und Gehabe der Verantwortlichen nicht länger tatenlos zu sehen kann. Es spricht gegen jegliche Vernunft und gesunden Menschenverstand, immer neue immens teure Projekte zu starten, ohne die alten, bereits begonnen vernünftig zu Ende zu führen. Köln erstickt in Baustellen - Brücken werden gesperrt, Straßen verfallen - aber die Verantwortlichen reißen immer neue Baustellen auf. Es muß endlich wieder mit Vernunft überlegt werden, was ist wirklich notwendig und was ist "nice-to-have". Ein weiteres Museum, eine Verlängerung der Nord-Süd-Bahn, ein Rheinboulevard - alles wünschenswert, aber nur, wenn die anderen Dinge endlich fertig sind und nur, wenn darunter das soziale Gefüge in der Stadt nicht weiter leidet.

Ich bin Kölnerin von ganzem Herzen und finde den Umgang mit Steuergeldern und Schulden unverantwortlich. Es wird gewirtschaftet nach dem Motto "nach mir die Sintflut".

Es geht um alle Prestige- und Großprojekte in Köln, so auch um die Freitreppe im Rheinboulevard, um Teilprojekte im Opernquartier, um Teilprojekte im U- und Stadtbahnbau, um die Hafenerweiterung in Godorf und um vieles mehr, wie BuGa- Idee und Vorhaben aus dem Masterplan. Für alle Projekte sind Unterbrechungs- und Ausstiegskosten seriös zu ermitteln. Nach einer Bestandsaufnahme sind die Projekte gegenüber einem Referenzprojekt zu priorisieren. Mein Vorschlag für ein solches Referenzprojekt wäre das "Instandhaltungsprojekt Kölner Brücken". Desweiteren müsste ein Budgetdeckel eingeführt werden für Projekte, z.B. 60 Mio EUR pro Jahr mit sauberer Mittelabflussplanung für 5 Mio pro Monat und ohne "Sylvesterfieber" (Das Geld muss weg zum Jahresende). Das ist für einen kommunalen Pleitekandidaten wie Köln allemal genug. Ob Zuschüsse von Bund oder Land fließen darf bei einer Entscheidung für "schöner wohnen- Projekte" keine Rolle spielen, denn auch jeder Euro, der auf Landesebene eingespart wird, entlastet uns alle in der Zukunft. Bund- und Landesmittel müssen Infrastrukturprojekten vorbehalten bleiben. Ratsbeschlüsse sind nicht in Stein gemeißelt. Sie sind zu revidieren, wenn die Vernunft und die Verpflichtung zu verantwortungsvollem Handeln andere Entscheidungen aufgrund verbesserter Erkenntnislage erfordern. Alles in allem sollte sich bei den städtischen Projekten ein Schatz in der Größenordnung eines dreistelligen Millionenbetrages heben und als nachhaltige Einsparung wirksam werden lassen. In diesem Sinne wünsche ich der Petition Erfolg. Harald von der Stein

Sehr geehrte Damen und Herren, bei einer Haushaltsdefizit von 300 Millionen Euro kann man sich keine weiteren Investitionen leisten. Wieso beschließt ein Stadtrat einstimmig dafür, wenn nicht klar ist, wie das ganze Projekt bezahlt werden soll. So kann man kein Unternhmen führen und auch keine Stadt. Deshalb stimme ich gegen dieses Projekt.

Köln zahlt für die bisherigen 3 Mrd. Schulden ca. 120 Mio nur an Zinsen pro Jahr, Zinssatz 4 %. Jede weitere Verschuldung erhöht diese Abgabe an die Banken. Die Schulden müssen irgend wann auch zurückgezahlt werden. Tilgungsplan von 30 Jahren: jedes Jahr: jedes Jahr würden dann 100 Mio fällig bei dann stetig fallender Zinslast. Im Jahr 1 wären also 220 Mio fällig, im Jahr 2 dann 216 Mio. usw. Wie wollte das diese Stadt erwirtschaften? Und der Rat tut so, als ob er noch immer aus dem Vollen schöpfen könnte. Also, stopp der Neuverschuldung, drastische Sparmaßnahmen, keine neuen Großprojekte, usw.

Zuerst kommen die Menschen! Die Stadt muß erstmal die sozialen Projekte wieder aufnehmen und bezahlen. Dann erst kommt der Luxus der schönen neuen Anschaffungen. Was wäre ich für eine Mutter, würde ich mir zuerst Schmuck kaufen, statt meinen Kindern Essen und Kleidung. Welcher Economic Hitman hat denn unsere städtischen Politiker auf den Kopf geschlagen, daß sie nicht mehr denken können.

Mein Vorschlag: Ein begehbarer Glasboden über der Fundstätte am Rathaus und Baustelle schließen. Alle weiteren Funde sind nur inflationär - Qualität statt Quantität!

Köln ist völlig herunter gekommen. Und nicht nur bei Straßen, Tunneln und Brücken, sondern gefühlt überall. Einfach peinlich. Daran sollte zuerst etwas geändert werden.

Diese Stadt versinkt im Chaos und Gewalt und einige Politiker meinen sich mit schönen Bauten schmücken zu können anstatt für die Bürger dieser Stadt vorausschauend zu handeln.

Solange die Gelder für wichtige soziale Projekte fehlen, muss auf die Umsetzung nachrangiger Projekte, vor allem solcher, die enorme Unterhaltskosten verursachen, verzichtet werden. Zur Archäologischen Zone noch folgende Anmerkung: die bereits bestehenden Museen sind zum Teil in einem desolaten Zustand und sollten renoviert/saniert werden, bevor ein weiteres Museum gebaut wird. Museumsruinen helfen der Stadt nicht, Touristen anzuziehen.

Es gibt wichtigere Dinge, wie z. B. Erneuerung der miserablen Strassen und Brücken. Die Infrastruktur und der ÖPNV der Stadt Köln sollten zuerst saniert werden, weil das wirklich allen Kölnern zu Gute kommt.

Köln sollte erstmal in Projekte zur Unterstützung sozialer Einrichtungen investieren und sich davon verabschieden eine "Möchtegern Weltstadt" zu sein. Ich lebe sehr gerne in Köln und hege Heimatgefühle,aber der Zustand dieser Stadt mit kaputten Brücken und erhöhter Kriminalität macht mir Sorgen.

Der Museumsbau muss angesichts der katastrohalen Finanzlage aufgeschoben werden

Der Bau des jüdischen Museums ist angesichts der finanziellen Situation der Stadt Köln unverantwortlich.

Viele der Projekte wären wünschenswert, aber die Finanzlage der Stadt erlaubt sie derzeit einfach nicht. Erst muß der Haushalt saniert werden, dann kann man über neue Projekte nachdenken.

Aus meiner Sicht braucht Köln kein weiteres Museum, dessen Unterhalt sicherlich weitere hohe Summen kosten wird. Stattdessen sollte das Geld zum Schuldenabbau, in die wirtschaftliche Infrastruktur oder in das Bildungswesen investiert werden. Vielen Dank für die Initiative

Geld was ich nicht habe kann ich nicht ausgeben, wieso macht die Stadt Köln es denn ?

Köln kann sich dieses Projekt in der derzeitigen finanziellen Situation nicht leisten.

Die Stadt Köln hat in den nächsten Jahren wichtigere Ausgaben zu tätigen.

Die Verantwortlichen der Stadt Köln müssen leider darauf hingewiesen werden,dass irgendwann die Schuldenpolitik so nicht weitergehen kann. Das Mass ist langsam voll.

Kein Geld ? Kein Bau !

Köln hat genug Baustellen und kann sich unmöglich mit diesem Museumsprojekt bis in alle Ewigkeit verschulden.Aus Liebe zu Köln: NEIN!

Erst mal Angefangenes fertigmachen, zB das Rheinufer in Deutz oder die U-Bahn. Neue Projekte aufschieben, so auch den im Moment unsinnigen Abbruch der "Pilze" am Dom. Und auch das DFB-Projekt an der Jahnwiese braucht außer den Politikern kein Mensch. Lieber mal Spielplätze und Jugendeinrichtungen fördern und Straßen und Brücken reparieren. Wie die Stadt Köln mit dem Geld ihrer Bürger umgeht und es teilweise sinnlos für Prestigeobjekte verschleudert, ist eine Zumutung.

Städtische gebäude und einrichtungen verfallen wegen mangelder Wartung und Pflege, weil alle Gelder gekürzt werden. Siehe Schulen, Oper usw. Für sinnlosen Neubau ist Geld da ( siehe Treppe am Rheinufer in Deutz usw)

Die Stadt Koeln hat Wichtigeres zu tun als archaeologische Projek- te weiterzuführen und noch ein Museum zu bauen! Soziales, Bildung, Kitas und Strassen/Brücken sind z.Z. viel wichtiger!! Also: Verzicht auf ein solches Grossprojekt !!!!

Köln hat heute schon genug Museen und braucht kein weiteres, KREDIT finanziertes Museum. Die dafür benötigten Millionen wären besser in fehlende Kitas investiert.

Wenn Köln so weitermacht,gibt es nur noch Museen und die Stadt versinkt im Dreck und ungelösten Problemen. Es braucht helle Köpfe die auch mal über die Stadtgrenze blicken und im Sinne für ihr Bürger Handeln.

Eine tranparente Panzerglasabdeckung über der archäologischen Zone mit Hinweis auf die bedeutenden Funde würde völlig genügen und die immensen Kosten sparen und den schönen Blick auf das historische Rathaus unberührt lassen!

Den Bau der Archäologischen Zone mit dem Jüdischen Museum sollte man später in Angriff nehmen, sobald es der städtische Haushaltsetat dies zuläßt. Z.Zt. gibt es wohl wichtigere Aufgaben für die Stadt Köln als mit diesem Bauwerk glänzen zu wollen. Auch andere Großprojekte, die nicht vordringlich wichtig sind, sollten zurückgestellt werden, bis es der Haushalt zuläßt.

Es sollten lieber marodeStadtteile saniert werden

Der wissenschaftliche Wert der Ausgrabungen wir von interessierter Seite hoch angesetzt. Die tatsächlichen neuen Erkenntnisse erscheinen eher gering. Hoch angesetzt sind auch die prognostizierten Besucherzahlen - das kennt man ja - , während Bau- und Unterhaltskosten klein geredet werden. Fazit: keine Steuergelder mehr und sofortiges Ende der Grabungen. Es sind schon genug Fakten geschaffen worden.

Kindergärten, Straßen- und Brückensanierung sind wichtiger für den Wirtschaftsstandort Köln.

Kein Geld in der Kasse aber Luxus-Großprojekte planen, das ist typisch Kölsch...

Weil es z.Zt. wichtigere Angelegenheiten gibt, Haushalt und Verschuldung korrigiert werden müssen und Projekte immer wieder klein gerechnet werden, um sie durchzubringen.

Erst wenn in Köln keine Sozialausgaben gekürzt werden , die Oper und das Schauspielhaus komplett finanziert sind und auch alle kleinen Theater unterstützt werden kann Köln ein neues Kulturprojekt beginnen.

Ich versuche meinen Kindern beizubringen, man sollte nicht über seine Verhältnisse leben und dass man nur Geld für Dinge ausgibt, die man sich auch tatsächlich leisten kann. Unsere Politiker, vom Größenwahn angetrieben, sind keine guten Vorbilder für unsere Jugend und steuern uns immer weiter in den Ruin. Das dürfen wir nicht weiter so hinnehmen.

Verzicht und Konsolidierung sind die Zauberworte für Köln in den nächsten 5 Jahren.

Es ist nicht einzusehen, dass Köln seine bestehenden Kulturorganisationen nicht halten oder ausbauen kann und im Sozialsektor einschneidend kürzen will, wodurch nachhaltig wirksame Projekte beendet werden, aber zeitgleich in neue, zwar natürlich interessante, aber nicht notwendige Projekte, Umsummen investiert werden sollen. Wer Privatinsolvenz anmeldet, darf sich auch keinen Porsche vor die Tür stellen. Das gilt im übertragenen Sinne bitte auch für die Stadt, die ich als Bürger mit meinen Steuern finanziere.

Ich finde Brücken- u. Straßensanierungen sowie Förderung von Kultureinrichtungen wichtiger.

Ist kein Geld da, geben wir keins aus ! Nach dieser Methode wird in meiner Familie seit 60 Jahren der Haushalt geführt. Schulden gibt es bei uns nicht, daran verdienen nur die Banken. Die Stadt und der Staat sollte sich daran ein Beispiel nehmen ! Aber in der Politik ist es ja üblich:... Nicht selbst verdientem Geld kann mann ja ruhig verschwenden.

Der Kölner Rat sollte mit den Steuergeldern sorgfälltiger umgehen und sie sinnvoller einsetzten. Er sollte sich das Prinzip eines guten Kaufmannes zu eigen machen: Man kann nicht mehr ausgeben als man hat.

Es reicht!

Man sollte nicht über seine Verhältnisse leben! Es gibt wichtigeres in Köln zu regeln.

Nicht noch mehr SCHULDEN!

Bei einem städt. Schuldenstand von über 300 Mio. Euro gibt es wichtigere Projekte in Koeln als die Realisierung dieser Luxusbauten, wie z.B. die Sanierung der Rheinbrücken.

Bestehende Kulturgüter der Stadt Köln sollten vorrangig gepflegt und gewartet werden bevor neue Infrastrukturprojekte im Kulturbereich initiiert werden.

Es ist unverständlich, warum die Zuschüsse für Freiwilligenagenturen gekürzt werden - Freiwilligenarbeit spart doch wirklich Millionen! Stattdessen wird die Flora saniert. Wenn die noch ein paar Jahre unbenutzbar wäre würde es wirklich niemandem wehtun, und genauso ist es mit einem fehlenden jüdischen Museum. Aber Kürzungen bei der Seniorenarbeit, in den Bürgerzentren und in den Schulen - die leistet man sich. Für mich nicht nachvollziehbar. Kultur ist wichtig, kein Zweifel. Aber solange es so viel Kinderarmut und schlechte Zustände in den Schulen gibt, braucht Köln definitiv nicht noch ein weiteres städtisches Museum.

Diese unselige Ausgabenpolitik muß endlich gestoppt werden. Schwimmbäder u. Theater werden geschlossen, Straßen u. Brücken nicht saniert, unmöglich!!

Ein reines Prestigeprojekt bei der katastropahlen Finanzsituation in Köln ist angesichts anderer weit wichtigerer Aufgaben absolut unnötig

Das Beispiel am Protest gegen den Neubau des Schauspielhauses hat gezeigt, dass man doch etwas bewirken kann, wenn man sich gemeinsam wehrt. Deshalb beteilige ich mich auch an diesem Protest.

Das was Köln als Kultur ausmacht, muss erhalten bleiben. Für neue Projekte ist bei leeren Stadtkassen kein Geld. Es gibt viele wichtige Dinge, die schon heute auf der Stecke bleiben (Schulgebäude, Bildung, Vereine, nicht zuletzt Straßen und Radwege).

Ich befürchte ein ähnliches Desaster wie -z.B.- beim U-Bahnbau. In Köln scheint es leider unmöglich zu sein große Bauvorhaben ohne schlimme Pannen zu bewältigen. Wichtige Entschei- dungen werden wie üblich zwischen den Parteien ausgeklüngelt. Fachkompetenz ist nicht so sehr gefragt und bleibt dabei meistens auf der Strecke!

Bei diesem Schuldenberg bin ich absolut gegen das Jüdische Museum.

es kann nicht sein, das Geld für solche Projekte da ist aber kein Geld für Kinderbetreuung

Was man nicht bezahlen kann, kann man nicht kaufen. Es muss unverzüglich aufhören, dass Projekte, die einigen Personen oder Investoren am Herzen und Geldbeutel liegen durchgeführt werden , obwohl der Auftraggeber bereits vollkommen überschuldet ist. Das entspricht nicht der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns, ist vielmehr Veruntreuung von Geldern, die einem nicht gehören und vielleicht auch niemals eingenommen werden. So kann kein ehrlicher Mensch handeln.

Neue Erkenntnisse fordern neue Entscheidung.

Weitere Schulden für nicht zwingend notwendige Projekte sind verantwortungslos. Zuerst muß die Neuverschuldung auf Null sinken und mit dem Abbau der Altschulden begonnen werden. Dann kann man über solide finanzierte neue Projekte nachdenken. Eine demokratische Bürgerabstimmung wäre wünschenswert.

Es wird Zeit, dass von unserer Bürgervertretung nur Geld ausgegeben wird das auch vorhanden ist. Das Schulden machen muss endlich ein Ende haben.

Ich bin gegen das Bauvorhaben aus zwei Gründen: Zum Einen, weil ich es - wie es auch in der Petition steht - unverantwortlich finde, Gelder auszugeben, die man gar nicht hat und die an anderer Stelle, vor allem im sozialen Bereich, fehlen. Und das Argument von z.B. Oberbürgermeister Roters, dass für den Bau des Museums keine Gelder sozialer Projekte zweckentfremdet verwendet werden können, halte ich für falsch. Auf lange Sicht wird nämlich die Schulden- und Zinslast der Stadt durch solche Großprojekte nur unnötig erhöht und in ein paar Jahren steht der Haushalt dann wieder so schlecht da, dass auch an sozialen Ausgaben gekürzt werden muss. Also gehen solche Prestigeobjekte am Ende doch zu Lasten wichtigerer anderer Bereiche. Der zweite Grund, warum ich gegen den Bau des Museums bin, ist ästhetischer Natur. Ich verstehe nicht, wie eine Stadt es zulassen kann, das Rathaus und den Vorplatz - was meines Erachtens ebenfalls wichtige Aushängeschilder einer Stadt sind und eben nicht nur Museen - so verschandeln zu lassen. Andere Städte präsentieren ihre Rathäuser im Mittelpunkt von großen Plätzen und locken somit ebenfalls Touristen in die Stadt. Zumal sich das historische Rathaus Kölns durchaus sehen lassen kann. Und wenn das Rathaus dann irgendwann versteckt hinter einem Betonklotz liegt, wird es auch einen anderen Reiz verlieren: Hochzeiten. Ich frage mich, wer dann dort noch heiraten möchte... Am sinnvollsten fände ich daher, wenn der ursprüngliche Platz mit den Bäumen, den Bänken und vor allem dem Freiraum vor dem Rathaus wieder hergestellt würde. Um den historisch Interessierten die Möglichkeit zu geben, die Ausgrabungen zu sehen, könnte man einfach den Platz mit einer Glasplatte deckeln und die Führungen etc. unterirdisch, wie im nahegelegenen Prätorium, durchführen. So gibt es sogar Tageslicht an der Ausgrabungsstätte. Für weitere Ausstellungsstücke wird es sicher genügend freistehende Räumlichkeiten in Köln geben. Durch die Aufsplittung der Ausstellung wäre es sogar möglich, Touristen noch in weitere Bereiche der Stadt zu locken.

Super Aktion!!!! U.a.: Es sind jetzt mehr als 60 Jahre nach Kriegsende und 2000 Jahre seit die Römer in Köln waren. Also, kommt es jetzt auch nicht mehr auf ein paar Jahre/Jahrzehnte mehr auch an. Bisher haben die Kölner und auch die Touristen, denke ich, wenig/nichts vermisst. Und wenn wirkliches Interesse besteht, gibt es diese Möglichkeiten ausserhalb von Köln zu besuchen. Ich glaube, dass dies den Menschen zuzumuten ist und diese dies auch goutieren würden, besonders, wenn z.B. im Zuge der geplanten Kulturhaushalts-Sparmassnahmen der 1 x monatliche Köln-Tag bzw. der freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18. Jahre gestrichen werden soll (geschätzte 364.000 € Einsparungen - hoch gerechnete Einnahmeverluste, weniger Bewachungskosten durch 1 x im Monat verlängerte Öffnungszeiten) Der 1 x monatlich stattfindende Köln-Tag/, an dem alle Kölner Bürger bei freiem Eintritt (in die ständigen Sammlungen) die städtischen von ihnen finanzierten Museen besuchen können sowie der freie Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in die von allen Kölnern hoch subventionierten Museen im Zuge der Sparmassnahmen entfallen soll. Und dann neue Museen bauen, wenn man noch nicht einmal dafür genug Geld hat?!!! Ich fände u.a. ein jüdisches Museum in Zeiten voller Kassen auch toll für Köln, nur ... U.A. müssten aus kulturpolitischer Sicht die zur Verfügung stehenden Gelder auch Generationen gerechter einsetzen, dies besonders in diesen Zeiten des kulturellen sowie digitalen Wandels. Ansonsten gibt es in Köln irgendwann nur noch Museen, Opernhäuser u.ä., wenig Neues kann entstehen und die Besucher überaltern*. Aus diesem Grunde schon müssten Kinder, Jugendlichen, ärmeren und kulturferneren Schichten der Besuch der Museen möglich sein. z.B. 10,-€ für das Ludwig Museum , wo auch Erhöhungen geplant sind, sind für diese nicht möglich. Für wen sind denn die Museen konzipiert? Für Kultur-Bürgertum, Touristen und... oder für alle? Dies spontan und ich werde für die Aktion werben. Wird schon klappen!!!

Stoppt den Wahnsinn, am Ende verdoppeln sich wie immer die Kosten, und keiner ist verantwortlich !

Da die Anwohner Kölns bei Strassenbaumaßnahmen direkt zur Kasse gebeten werden, habe ich für die Neuverschuldung der Stadt wegen dieses Projektes überhaupt kein Verständnis .

Geld ausgeben, das nicht vorhanden ist, kann jeder ... Die Stadt auf solide finanzielle Beine zu stellen, das ist eine Herausforderung. Aber scheinbar möchte sich keiner der Verantwortlichen dieser Herausforderung stellen. Dann können es nicht die Richtigen "Experten" sein. Dabei sollte die Stadt Ihren Bürgern ein Vorbild sein, wie mit Geld umzugehen ist. Und wer kann jetzt schon abschätzen, welche Kosten die Misere Stadtbahn und der Kölner Dom noch verschlingen werden. Daher stimme ich gegen die Pläne.

Erst einmal die Haushalte konsolidieren .

Man muß richtig Haushalten.

In Köln werden zu viele Großprojekte schlecht und unwirtschaftlich geplant. Dies ist umso schlimmer und unverantwortlicher, wenn man ein relativ hohes Haushaltsdefizit hat. Wann fangen Politiker wieder an VERANTWORTLICH und nachhaltig zu handeln?

Es muss entlich mit der Klüngelei in Köln ein Ende eintreten, um die wirklich wichtigen Dinge anzugehen. Brauchen wir die Kölner Tafel um einen unwichtigen U-Bahnabschnitt für über 1 Milliarde zu finahnzieren? Neue Gutachten belegen das U-Bahnen so unwichtig sind wie ein Kropf.

Weil ich gegen die Verschwendung von Steuergeldern bin. Und in Zeiten knapper Kassen sich solche Projekte verbieten. Und weil ich immer mehr der Meinung bin, dass wir als Bürgen die Politiker kontrollieren müssen. Diese Kaste geht zu leichtfertig mit den ihnen anvertrauten Geldern um.

Eine Petition kann viel bewegen!

Außer dem Stadtarchiv halte ich keines der mir bekannten Großprojekte für dringend notwendig. Und selbst da könnte man sich Gedanken machen über - wieviel? - qm leer stehenden Büro- und Gewerberaum in Köln.

Ich war alleinerziehende Mutter, mit einem ganz guten Einkommen zwar, aber das lehrt einen doch vernünftig zu wirtschaften. Wenn das Geld entweder für die nötigen Schulsachen oder fürs Kino reicht, dann fand ich das relativ einfach zu entscheiden. Wenn das Geld nicht da ist für grundlegende soziale Grundbedürfnisse und unsere Verkehrsinfrastruktur zusammenbricht, dann ist ein weiteres Museum einfach nicht angebracht. Ein Bodendenkmal ist am besten da aufgehoben, wo es für Jahrhunderte war - sagte uns mal die Bodendenkmalpflege. Sollen künftige Generationen entscheiden, wann sie die Schätze heben, die da noch liegen.

Es gibt wichtigere Aufgaben!

Dieses Thema betrifft alle Städt und Gemeinden bzw. die Lokalpolitik - nicht nur Köln.

Man kann nicht mehr ausgeben, als wie man einnimmt.

Außer den im Schreiben genannten Gründen ist mir das Thema auch wichtig im Sinne eines Erhalts von unbebauten Plätzen im Innenstadtbereich für mehr Bewegungsfläche und begrünte Ruhezonen.

Ich möchte in einer Stadt leben, in der alle nur wünschenswerten Investitionen bis zumn Haushalt-Ausgleich zurück gestellt werden.

Schön, dass eine Petition gestartet wurde, danke dafür! Ich finde es auch völlig falsch, solche Großprojekte zu starten und dafür den Alltag der Menschen weiter zu beschränken - durch Kürzung der sozialen Angebot und Schwimmbäder zB.

Erstaunlich, wie frech die Stadtbonzen ihre Spaßprojekte finanzieren und unsere Strassen und Schulen verkommen lassen!

Ein Neubau vor dem Rathaus schränkt das Erscheinungsbild des Rathaus zu sehr ein. Der Platz sollte frei bleiben.

Es gibt weitaus dringlichere Projekte in Köln, die in Angriff genommen werden müssen

Die Stadt muss in erster Linie ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen (Finanzierung Sozialhaushalt, Infrastruktur (Straßen!!!), Betrieb und Finanzierung der bereits vorhandenen Museen usw. Wenn die Stadt ihre Schulden abgebaut und alle übrigen angefangenen und nicht vollendeten Projekte (Rheinpark/Treppe, Straßensanierungen, Sanierung Oper und Schauspiel, Fertigbau der Nord-Süd-Stadtbahn usw.) und dann genügend Geld da ist und sowohl Bau als auch Betrieb des Jüdischen Museums gesichert sind und gleichzeitig garantiert wird, dass der Etat der übrigen Kultureinrichtungen nicht gekürzt wird, steht einem Bau nichts im Wege - allerdings an anderer Stelle als auf dem Rathausplatz. Es ist festgelegt, dass der Platz vor dem Rathaus frei bleibt (in Zusammenhang mit der Errichtung des Gebäudes des Wallraf-Richartz-Museums). Das sind Festlegungen, die man nicht einfach Jahre später wieder kommentarlos einkassieren darf.

es gibt wichtigere Dinge - das Museum kann auch noch später gebaut werden

Das vorhandene Geld muß für notwendige Dinge ausgegeben werden. Wirkliche Sparvorschläge der Stadt für den Haushalt gibt es nicht. Vorgeschlagen werden immer nur Gebühren- und Steuererhöhungen (siehe Winterdienst).

Wir können uns keine weiteren teuren Projekte leisten. Siehe nur die Zustände auf den Straßen. Die Autofahrer werden in jeder Hinsicht zur Kasse gebeten, doch was mit den Geldern passiert, kann niemand kontrollieren. Die Einnahmen der Stadt Köln sollten in erster Linie in soziale Projekte (Kitas, Versorgung der älteren Bürger, Straßensanierung etc.) eingebracht werden. Wir haben sicher genug Sehenswürdigkeiten, die unsere Stadt attraktiv machen. Ein sauberes Erscheinungsbild wäre dienlicher als ein weiterer Museumsbau. Ich interessiere mich für die Geschichte unserer Stadt und vieles wäre es wert, erhalten zu bleiben, doch in Zeiten leerer Kassen müssen Prioritäten gesetzt werden. Und die Gegenwat und Zukunft sollte wichtiger sein als die Vergangenheit. Und zu guter Letzt. In jedem gesunden Unternehmen gibt es ein Controlling. Wie sieht dies bei einer Stadtverwaltung aus, die den Bürgern verpflichtet ist ??

Die Stadt hat kein Geld für Straßen- und Brückensanierungen, der Tunnel ist gesperrt, daher sollte das Geld erstmal für wirklich wichtige Dinge ausgegeben werden und nicht für weitere Prestigeobjekte

Wer soll das dann alles bezahlen? Natürlich wir Steuerzahler!

In Zeiten fehlender Finanzen sollte man nach "Römerausgrabungen" nicht auch noch diese Baustelle bis zum Sanktnimmerleinstag finanziell weiterverfolgen. In Köln waren viele Völkergruppen, will man die Beweise jetzt alle ausbuddeln? Es müssen jetzt wirklich wichtige, elementare Dinge finanziert werden, Schluß jetzt mit dem verschwenden von Steuergeldern!

Die finanzpolitische Verantwortungslosigkeit muss ein Ende haben!

Man muss nicht alles zubauen , besonders dann nicht, wenn man Geld einsparen muss.

Köln muss endlich energisch sparen und die richtigen Prioritäten setzen !

In der Zeit knappen Geldes kann Köln kein Prestige-Objekt durchziehen.

Es gibt in Köln wesentlich wichtigere Projekte. Die angegebenen Besucherzahlen der Stadt sind absolut geschönt, wie auch die tatsächlichen Kosten. Was ist aus der Beteiligung der Sponsoren für dieses Projekt geworden? Man sieht, diese Leuten einen Rückzieher gemacht haben.

Keine Kohle = Stop von allen unnützen Großprojekten in Köln ( U-Bahn, Oper, Museum) und weitere Projekte.

Diese geplanten Bauvorhaben dienen lediglich der Profilierungssucht der befürwortenden Politiker - peinlich besonders für die Sozialdemokraten unter ihnen - und lassen jegliche soziale Kompetenz vermissen. Es fehlt an Schulen, Kitas und anderen gemeinnützigen Einrichtungen und diese Volksvertreter bauen sich Denkmäler. Unglaublich!

Alles muss auf den Prüfstand

Wenn kein Geld für dieses Projekt vorhanden ist - von wem nehmen wenn nicht stehlen

Vorhaben streich, unverantwortlich

In der heutigen Finanzsituation unverantwortlich

Die Stadt Köln startete am 7.01. 2013 den "Bürgerhaushalt". Mit einer großen Werbekampagne bis zum 01.02.2013 fordert sie ihre Bürger und Bürgerinnen auf Plakaten, in Radiospots und auf Postkarten auf, Sparvorstellungen der Verwaltung zu kommentieren oder eigene Vorschläge einzureichen. Das ist mein Sparvorschlag!

Diese Aktion befürworte ich kommentarlos, da sie für sich selbst spricht.

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